Fossilfreie Visionen in Frankfurt

Das neue EVO Pelletwerk stellt jährlich bis zu 65.000 Tonnen genormte Pellets her.

In einer stillgelegten Industriehalle am Rande Offenbachs erklärte Prof. Dr. August Raggam 200 Akteuren des Wirtschaftsclubs Rhein-Main, dass Frankfurt vollständig durch Erneuerbare Energie mit Strom und Wärme versorgt werden könne. Die EVO (Energieversorgung Offenbach) lud den KWB Firmengründer für diesen Vortrag ein, weil sie  kürzlich ihr erstes Pelletierwerk eingeweiht hatte.

38 Hektar voller rostiger Rohrlabyrinthe, Riesenkessel und verwaister Ruinen. Wo in den Fünfziger Jahren noch 2.000 Menschen Spezialchemikalien für Plastikprodukte kochten, wird in den nächsten Jahren ein Zentrum für Nachhaltigkeit entstehen. Die Initialzündung zur Neunutzung einer der größten Industrieparks im Rhein Main Gebiet geht vom KWB Partnerunternehmen EVO aus.

Das neue EVO Pelletwerk wird, voll ausgelastet, 65.000  Tonnen Pellets in zwei Qualitäten herstellen. Sowohl DINplus Pellets für Endverbraucher als auch Industriepellets für Großanlagen gehören zum Repertoire der Anlage. Die Trocknung des Sägemehls, aus denen die Pellets bestehen, erledigt eine Hackschnitzelheizung. Es wird also kein CO2-intensiver Energieträger zur Pelletherstellung benötigt.

Prof. Dr. August Raggam präsentiert "sein fossilfreies Frankfurt".

In einer dezentralen Energieversorgung, wie sie in Offenbach entsteht, liegt für Prof. Dr. August Raggam der Schlüssel zur Energiewende. In seinem Vortrag spielten Wärmeversorgung durch Biomasse, Stromversorgung durch Photovoltaik und Windenergie sowie Elektromobilität die Hauptrollen. Die Stromspeicherung soll beispielsweise durch Elektrocarports erfolgen und eine nachhaltige, humusschonende und deshalb ertragreiche Landwirtschaft liefert ausreichend Biomasse auch in städtischen Räumen. „Nur wenn wir das Prinzip small is beautiful verinnerlichen, werden wir das Zwei-Grad-Ziel erreichen, das uns vor unberechenbaren klimatischen Anspringreaktionen bewahrt.“ Einen Einwand zur Finanzierung kontert er: „Die finanziellen Folgekosten durch steigenden Preise für fossile Energieträger und die Beseitigung von Umweltschäden übersteigen bei weitem die Investition für eine dezentrale Energieversorgung.“

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KWB weiht mit Umweltminister 20.000te Pelletheizung in NRW ein

Umweltminister in Burbach

Bürgermeister Christoph Ewers (li.) und NRW Umweltminister Johannes Remmel freuen sich über viel ökologisches Engagement.

Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel weihte am Freitag, dem 8. April 2011 die 20.000. Pelletheizung in Nordrhein-Westfalen ein. Die kostengünstige und klimaschonende Anlage wurde im DRK Kindergarten der Gemeinde Burbach-Lippe vom KWB Partnerinstallateur Schmidt Haustechnik installiert.

Der Burbacher Fokus auf Wärme aus nachwachsendem Holz unterstreicht das 2008 verabschiedete kommunale Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzept. Der Bürgermeister Christoph Ewers kennt auch den Grund, dafür, dass die Gemeinde dem Thema Pellets so aufgeschlossen ist: „Hier wird seit Generationen mit Holz geheizt – das ist schon immer Tradition.“

Über 16 Tonnen klimaschädliches CO2 vermeidet die Pelletheizung, verglichen mit der 19 Jahre alten Ölheizung, die ehemals die Wärme lieferte. Ebenfalls ein erhebliches Einsparpotential zeigt sich auf der Heizkostenseite: Beim derzeitigen Ölpreis (0,86 Cent/l) sinken sie um jährlich etwa 3.000 Euro.

An Heizungen kommunaler Gebäude werden besonders hohe Anforderungen bezüglich Emissionsminderung und Betriebssicherheit gestellt. Um deshalb flexibel auf unterschiedliche Brennstoffqualitäten reagieren zu können, setzt die Gemeinde Burbach auf eine verlässliche Pellet- und Hackgutheizung des Typs KWB Multifire mit 50 kW Leistung. Deren automatische Brenntellerreinigung KWB Multiflex sorgt für eine besonders emissionsarme Verbrennung. Um einen jederzeit störungsfreien Betrieb zu sichern, befördert ein KWB Pelletrührwerk plus mit seiner speziellen Geometrie und verschleißarmen Konstruktion die Pellets in Richtung Heizung.

Vor allem nachfolgende Generationen werden vom schonenden Umgang mit fossilen und nachwachsenden Resourcen profiteren.

Die Anlage und generell das Potential für Biomasseheizungen hebt auch Umweltminister Remmel deutlich hervor: ”Die Anlagentechnik [ist] technisch ausgereift und komfortabel. Unterm Strich steht eine hohe Attraktivität dieser Klima schonenden Heiztechnik. Gleichzeitig sind die Potenziale für die energetische Nutzung der Biomasse in Nordrhein-Westfalen groß. Allein in den vergangenen zwei Jahren hat sich die Zahl der Bürgerinnen und Bürger, die sich für den Einbau dieser umweltfreundlichen und Heizkosten sparenden Technologie entschieden, verdoppelt.”

Die Kinder werden die Umstellung der Heizung wohl nur bemerken, weil es nahe des Heizraums nun nach Wald statt Öl riecht. Klimaschonende Technik und Kinder passen perfekt zueinander, denn Letztere werden uns den Klimaschutz eines Tages danken.

Bürgermeister Christoph Ewers (li.) und Umweltminister Remmel (re.) freuen sich über 20.000faches ökologisches Engagement in NRW.

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Wärme: Lieber Nachwachsend als teuer.

Wärme aus Biomasse ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch günstig. Schon jetzt kosten Holzpellets 40 Prozent weniger als Gas und etwa halb so viel wie Öl. Für Wärme aus  fossilen Energiequellen müssen Verbraucher auch aufgrund der jüngsten Ereignisse in Japan, Deutschland und dem Nahen Osten künftig tiefer in die Tasche greifen. 

Aus für Atomkraftwerke überfällig
Die Abschaltung der überalterten Atomkraftwerke war überfällig und setzt endlich ein hoffnungsvolles Leuchtfeuer für den Ausbau Erneuerbarer Energien. Fossile Energien wie Gas, Kohle, Öl oder Atomkraft sind nun einmal überholte Relikte aus einer Zeit in der Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Sicherheit lediglich Randnotizen in einem von Überfluss und Unvernunft geprägten Handeln darstellten.

Holz preisstabiler und nachhaltiger als fossile Energieträger
Das gesellschaftliche und politische Umdenken, ausgelöst durch die Krisen in Japan und dem Arabischen Raum, lässt die Energie- und Rohstoffpreise bereits erkennbar nach oben klettern. Die Verbraucher können dies an ihrer Heizkostenabrechnung ablesen, denn die private Wärmeerzeugung ist für über 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland verantwortlich.

Im Wärmebereich macht ausschließlich Biomasse (Holzpellets, Hackschnitzel und Scheitholz) unabhängig von Import und den großen Versorgern. Und nur Holz ist flächendeckend und regional verfügbar, nachwachsend, nahezu CO2-neutral und gleichzeitig preisstabil.

Heizen mit Holz lohnt sich: Öl oder Gas sind dauerhaft teurer als die vergleichbare Menge Holzpellets.

Höhere Heizkosten bei Wärmepumpen, Öl- und Gasheizungen
Stromheizungen und Wärmepumpen werden künftig noch mehr Kosten verursachen, weil der ehemals erheblich subventionierte Atomstrom knapper werden wird. Mehrere Experten der Ölbranche raten überdies jetzt zum Heizölkauf, obwohl sich sein Preis auf einem 30 Monate-Hoch befindet. Warum? Weil nicht einmal die Ölbefürworter davon ausgehen, dass der Ölpreis wieder sinkt. Ähnlich sieht es beim Gas aus, dessen Preis fest ans Öl gekoppelt ist.

Fossile Energiequellen wie Öl sind aufgrund ihrer Knappheit zu wertvoll, um sie zu verheizen. Atomare Energie ist zu unberechenbar, um noch länger auf sie zu setzen. Die naheliegende Alternative wächst vor unseren Augen, im waldreichsten Land Europas, stetig nach. Interessierte finden auf den Beratungsportalen www.enbausa.de und www.energieportal24.de/bioenergie.php alle wichtigen Informationen zum Thema Heizen mit Holz.

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Wie Biomasse ist Japan?

Die Japaner stehen jetzt dort, wo wir in Österreich 1978, vor der Zwentendorf-Volksabstimmung, waren. Im österreichischen Energiebericht der Bundesregierung stand damals: “Die Sonne kann keinen Beitrag zur Energieversorgung in Österreich leisten.”

Jedes Land mit 0,2 ha/EinwohnerIn kann seine Energie zu 100 % aus Biomasse abdecken!

Anteil den Biomasse am Primärenergiebedarf eines Landes abdecken kann.

Heute wissen wir, dass Österreich und Frankreich mit einer Fläche von je
ca. 1 ha/EinwohnerIn mit Biomasse allein ca. 5 mal den gesamten Energiebedarf abdecken könnte. Deutschland kann dies mit 0,44 ha/EinwohnerIn 2,5 mal und Japan mit 0,29 ha/EinwohnerIn (66%Wald, zum Vergleich in Österreich 47%) zwei mal. Südkorea kann sich mit geringen 0,2 ha/EinwohnerIn einmal aus Biomasse versorgen.
Berücksichtigt man alle weiteren erneuerbaren Energiequellen wie Wind, Wasser, Photovoltaik und Solaranlagen kann sich jedes Land der Welt vielfach mit erneuerbarer Energie versorgen.

Nebenbei soll klar gestellt werden, dass die Atomenergie weder erneuerbar noch CO2 neutral ist ! Wie viele Atomunfälle muss es noch geben, damit wir den weltweiten Ausstieg aus der Atomenergie, nicht zuletzt auch wegen der Klimakatastrophen, endlich einleiten.

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Bilder anlässlich der KOGreen Konferenz in Südkorea, bei der Prof. August Raggam (Firmengründer und Gesellschafter) über Biomasse-Technologien in Österreich referierte.

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Weltneuheit in Wels

Die Luft knisterte auf dem KWB Messestand kurz vor der Weltpremiere der wohl umwelt- und montagefreundlichsten Pelletheizung der Welt.

Die Energiesparmesse in Wels ist die zentrale Ausstellung für regenerative Energie in Österreich. Sie bot eine angemessene Plattform, um  der Fachbranche ein Produkt vorzustellen, das marktweit neue Maßstäbe setzen wird.

„Unser Anspruch war, die montagefreundlichste automatische Pelletheizung am Markt zu entwickeln, die gleichzeitig auch emissionsseitig Maßstäbe setzt“, erinnert sich Martin Salmhofer, technischer Projektleiter bei KWB Die Biomasseheizung. „Von dem Ergebnis sind wir nicht nur überzeugt, wir sind davon begeistert.“

So verwunderte es kaum, dass der Andrang auf die KWB Gebietsleiter enorm war. Jeder wollte Details zu dem neuen Produkt erfahren, nachdem Erwin Stubenschrott, Stephan Jantscher und August Raggam die neue KWB Easyfire Pelletheizung vor etwa 150 Fachbesuchern enthüllt hatten.

Erklärungen technischer Art, sind eines, eine praktische Vorführung etwas ganz Anderes: Jeweils am Nachmittag montierten zwei KWB Servicetechniker eine neue KWB Easyfire Pelletheizung live auf dem Messestand. Ausgehend von sieben Paketen (die so auch auf jede Baustelle geliefert werden), bauten die beiden Techniker die Heizung ohne Stress in weniger als zwanzig Minuten anschlussfertig auf.

Wer per Teilnahmekarte zuvor richtig schätzte, wie lange die Beiden für den Aufbau benötigen, konnte auf der Standparty eine der neuen Heizungen gewinnen.

Das Fachpublikum, die Pressevertreter und sogar ein Mitbewerber lobten die praxisnahe Präsentation der neuen KWB Easyfire Pelletheizung. Und der Gewinner des Schätzspiels freut sich darauf, den Montagerekord der beiden KWB Techniker sehr bald zu knacken.

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Gefährdet und gefährlich

Nicht einmal Experten wissen, wie wir uns in naher Zukunft ohne sie ernähren und über größere Strecken bewegen sollen. Sie ermöglicht erst unser Leben, wie wir es kennen. Leider wird sie immer knapper. Es ist deshalb höchste Zeit, sie nicht mehr gedankenlos zu verschwenden, sondern endlich zu beschützen.

Die 14 Milliarden Liter, die wir täglich und meist unbedacht von ihr verbrauchen, sind oft unwiederbringlich fort. Gleichzeitig nimmt ihre globale Produktion ab, neue Quellen, die den großen, sogenannten Elefantenfeldern gleichen, finden wir schon seit 40 Jahren nicht mehr. Da die Vorräte jener Länder stetig schwinden, die uns früher meist treu versorgten, suchen wir nach anderen, teuren Wegen zu ihr: Heute ist der wirtschaftliche Preis dieser Suche noch zu hoch, als dass sie sich im großen Stil lohnt. Noch.

Ein durchschnittlicher Chinese, Brasilianer oder Inder verbraucht nämlich erst ein Sechstel dessen, was ein durchschnittlicher Europäer für sich beansprucht. Diese aufstrebenden Nationen werden bald berechtigten Anspruch auf mehr von ihr geltend machen. Schon heute merken wir, dass sie Tag um Tag kostbarer wird. Wirtschaftlich profitabel wird die aufwändige Suche nach ihr also bald. Da sind aber noch Nebenkosten.

Wir werden also bald öfter bis zu 6000 Meter tief bohren und die Lage am Meeresgrund fast immer unter Kontrolle haben. Aber nur fast. Wenn wir nämlich so tief unten nach ihr suchen, ist ihr Abbau schwer berechenbar und sehr gefährlich. So gefährlich, dass sie schon heute einen Teil der Karibik verseucht, der so groß ist wie Portugal.

Wir werden auch vermehrt Sand in riesigen Silos mit der vierfachen Menge Wasser erhitzen oder den sandigen Boden direkt mit einem überdimensionalen Toaster erwärmen. Alles, nur um sie zu finden. Doch dort, wo im Sand nach ihr gesucht wird, müssen wir künftig auf Wälder und Moore verzichten. Jeder Versuch, die durchpflügte Erde erneut zu beleben, blieb bislang ohne Erfolg.

Ohne Zweifel: Wir brauchen sie. Sie, diese lange Kette von Kohlenwasserstoffen, die uns als Öl viel bekannter ist. Wir bereiten Öl zu Düngern auf, die für genug Essen auf unseren Tellern sorgen. Wir stellen aus Öl Medikamente her, die unsere Krankheiten heilen. Wir verarbeiten Öl zu Kunstoffen, die zu unseren Wasserflaschen, Mobiltelefonen oder Autos werden. Erst sie ermöglicht unsere grenzenlose Mobilität.

Das schwarze Gold hat aber zwei Seiten: Öl ermöglicht und zerstört Leben, es ist gleichzeitig Lebensmittel und Gift. Wir müssen es deshalb mit Verstand nutzen und vor Verschwendung schützen. Noch verbrennt jeder von uns jährlich 1.315 Liter davon. Einfach so.

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Ist die fossile und atomare Energienutzung ethisch?

Prof. Dr. DI August Raggam beschäftigt sich seit Langem mit dem Klimawandel und machbaren Lösungsansätzen zur Vermeidung katastrophaler Klimafolgen.

Im Folgenden präsentieren wir einen Gastbeitrag von Prof. Dr. DI August Raggam in unserem KWB Blog. Der Artikel befasst sich mit Moral und Ethik, ein Thema, das in Zeiten unüberlegter Ausnutzung natürlicher Ressourcen überaus bedeutetend ist:

Laut Brockhaus behandelt Ethik  die Sittenlehre oder Moral. Unethisches Handeln ist also mit unsittlich oder unmoralisch gleichzusetzen.

A)Ist die fossile und atomare Energienutzung ethisch?
       Sie ist extrem unmoralisch (und auch unwissenschaftlich).

1. Dass wir Öl, Gas, Kohle und Uran ausgraben und darauf unsere unnatürliche (lineare) Weltwirtschaft aufgebaut haben. Weil wir so jene CO2 Mengen in die Athmosphäre zurückführen, die über 3 Mrd. Jahre abgespeichert wurden, damit wir Menschen leben können.

2. Dass wir um fossile Energieträger Kriege führen und andere Länder ausbeuten.

3. Dass wir das Ökosystem Erde, mit all seinen Sicherheitssystemen (Ozonschicht, Kühl- und Waschsystem, Humusschicht und denitrifizierende Bakterienschicht) zuerst unwissentlich, jetzt aber aus reiner Gier zerstören. („Wir sind mit unserer Hinrichtung einverstanden, wenn wir am Strick noch verdienen“?).

4. Dass wir die Erdoberfläche unnötig aufwühlen (pflügen) und unsere Ackerpflanzen mit löslichem Kunstdünger ernähren.

5. Dass wir die Rückstände unserer Wirtschaft rücksichtslos in Luft, Wasser und Boden deponieren.

B) Es ist aber sehr moralisch, wenn wir unseren Energiebedarf unter Wiedereinbindung in die natürlichen Kreisläufe (Kreislaufwirtschaft), mit möglichst inländischen Sonnenenergieformen, Schwerpunkt Biomasse, decken und gleichzeitig die Humusschichten wieder aufbauen und so das grandiose Kühl- und Waschsystem der Erde wieder herstellen.

C) Sind bei der energetischen Biomassenutzung auch unmoralische Aspekte möglich?
Natürlich, wenn wir die heutigen Einsparpotentiale nicht nutzen (minus 70%) und unser heutiges ökologisches Wissen bei der Lebensmittel- und Rohstoffproducktion, sowie bei der Bereitstellung von Bioenergie nicht anwenden.
Es kann durch Übernutzung, Ausbeutung, falsche Bodenbearbeitung, Monokulturen, Wasserwirtschaft und Düngung  zur Verwüstung unserer begrünten Produktionsflächen kommen.

D) Eine ethisch einwandfreie Lebensmittel-, Rohstoff- und Bioenergiebereitstellung ist, vor allem wenn wir den Fleischkonsum reduzieren, für etwa die 10fache heutige Weltbevölkerung (und zwar bei einer gerechten und Frieden schaffenden 2 kW – Gesellschaft) möglich, wobei jedes Land mit seinen Sonnenenergieformen auskommt.
Gleichzeitig stoppt und heilt diese Energie- und Rohstoffwende auch den Klimawandel.

E) Mit einer nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft und der Nutzung aller jeweils vorhandenen Sonnenenergieformen können wir die 10Ffache Weltbevölkerung ausreichend mit Lebensmittel, Energie und Rohstoffen aus der Erdoberfläche versorgen.
In der EU und besonders leicht in Deutschland kann und muss Biomasse in Form von Pellet, Hackgut und Scheitholz, ökologisch und nachhaltig, Öl, Gas, Kohle und Atomenergie vom Energiemarkt verdrängen.

Wursteln wir weiter, verdrängt uns der Klimawandel von dieser Erde.
Nicht um die Natur, sondern um uns Menschen zu schützen müssen wir eine rasche Energiewende betreiben.

Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.” (Mahatma Gandhi)

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