Stadt, Land, Fluss. Oder warum Heizöl so teuer ist.

Wer derzeit Heizöl kauft, muss teils mit Preisen über der magischen Marke von 1 Euro je Liter rechnen. Schuld daran sind eine Stadt, ein Land und ein Fluss.

Die Preise für Heizöl und Gas klettern und klettern. Dabei gibt es Auswege aus der Kostenspirale.

Stadt. In Brüssel rauchen die Köpfe der Finanzminister. Der ehemals dort beschlossene Euro taumelt schwer getroffen durch die Finanzkrise, weil einige Euroländer mit Geld um sich geworfen haben, das sie nie hatten und Brüssel die Finanzen der Länder nicht kontrolliert. Unsere Gemeinschaftswährung verliert nun gegenüber dem Dollar stark an Wert. Wir müssen also für Waren, die in Dollar gehandelt werden, mehr bezahlen. Deshalb steigt der Ölpreis.

Land. Eine schmerzhafte Quittung bekommt auch der Iran. Momentan exportiert er noch 40 Prozent seines Öls nach Europa. Doch die EU diskutiert ein Ölembargo gegen die asiatische Diktatur, weil das Land dem Westen immer größere  Angst einjagt. Europa müsste dann den Verlust von 48 Millionen Tonnen Öl kompensieren. Deshalb steigt der Ölpreis.

Fluss. Gewöhnlich kommt das Öl per Frachtschiff auf dem Rhein Richtung Tanklaster. Leider sitzen diese Tankschiffe bald buchstäblich auf dem Trockenen, denn in den letzten Monaten fiel so rekordverdächtig wenig Regen, dass der rheinische Schiffsverkehr ernsthaft gefährdet ist. Der Klimawandel lässt grüßen und deshalb steigt der Ölpreis.

Die Experten raten, trotz und wegen des derzeit teuren Öls möglichst wenig zu kaufen. Die Prognosen weisen nämlich auf weiter steigende Heizölpreise hin. Wer seine Heizkostenrechnung künftig nicht von Stadt, Land, Fluss abhängig machen will, besucht www.kwb-easyfire.de. Dort finden Sie eine einfache und saubere Heizungslösung, die mit Pellets Ihre Umwelt und Ihre Heizkosten schont.

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Leckerer Klimakiller

Unser ästhetisches Bewusstsein verschlingt weltweit jährlich 500.000 Tonnen Brot. Das Gebäck landet aber nicht in unseren Mägen, sondern ebenso wie reife Orangen, krumme Gurken oder befleckte Tomaten auf einem riesigen Abfallberg. Unser kompromissloses Konsumverhalten verstärkt den Klimawandel.

Die Hälfte aller Lebensmittel landet im Müll. Quelle: iStock

Der Buchautor und Filmer Valentin Thurn dokumentiert in seinem schonungslosen Film „Taste the waste“ zum Beispiel Wilhelm Graefe zu Baringsdorfs Dilemma, eines ökologisch orientierten Kartoffelbauern: Er könne satte 40 und 50 Prozent seiner Kartoffeln nicht verkaufen, weil sie nicht dem Schönheitsideal des Handels genügen. Es seien, wie der Landwirt bedauert, kostenintensiv hergestellte und hochwertige Lebensmittel, die auf Müllhalden, als Treibstoff in Biogasanlagen oder als Nebenprodukt in Futtermittelfabriken endeten.

Wir müssen nur einen Schritt zurücktreten, um die verheerende Klimawirkung unseres wegwerflichen Tuns zu erkennen: Sowohl unser umweltfeindliches Landwirtschaften, als auch unsere gewaltigen Restmüllhalden verstärken den Klimawandel.

Wir ringen unseren Ackerflächen mit viel chemischen Hokuspokus Höchstleistungen ab. Diese intensive Landwirtschaft überfüttert die Böden jedoch, sie versauern durch die vielen Mineralien buchstäblich. Schließlich verlieren sie die wichtige Fähigkeit CO2 zu speichern. Nur durch dieses Agro-Doping können wir aber die vielen Feldfrüchten ernten, die wir in den Supermarktregalen erwarten und aus denen wir uns schließlich nur die saftigsten in unsere Einkaufskörbe laden. Der nicht ganz so schöne, zu wenig pralle Rest bleibt liegen.

Und landet abends im Müllcontainer und tags darauf auf der Müllkippe.  Dort vergärt unser Abfall und setzt große Mengen Gas frei. Dabei ist auch viel Methan, das den Klimawandel  21-mal stärker beschleunigt als Kohlenstoffdioxid.

Sage und schreibe die Hälfte aller Lebensmittel weltweit werfen wir weg und allein die deutsche Gier nach Fleisch benötigt eine landwirtschaftliche Fläche, die so groß ist wie Österreich. Dabei steht Fleisch ganz oben auf der Liste der klimaaufwändigsten Lebensmittel. Es ist höchste Zeit umzudenken!

Es gibt schon hoffnungsvolle Ansätze, wie Nahrungsmittel nachhaltiger hergestellt und verwendet werden: Es gibt CSR (community supported agriculture), eine genossenschaftlich organisierte und nachhaltig wirtschaftende Lebensmittelversorgung, die stetig mehr Nachahmer findet. In New York surren Bienen idealistischer Großstadtimker durch die Häuserschluchten und produzieren Honig auf den schwindelerregend hohen Dächern Manhattans. Inmitten Berlins kommerziellen Zentrums ist ein großer Garten entstanden, aus dem Obst, Gemüse und Kräuter gewinnbringend verkauft werden.

Unsere „Immer alles massig verfügbar“ – Haltung verstärkt klimarelevante Gefahren ungemein. Noch tun wir viel zu wenig. Nur in Trippelschritten nähern wir uns einem weitsichtigeren Konsum. Und dabei ist unsere Sucht nach übervollen Supermarktregalen und der täglichen Dosis Fleisch nicht nur schädlich für das Klima, sondern verhindert auch eine gerechte Gesellschaft. Doch dazu mehr in Kürze.

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Wärmemarkt im Wachkoma – KWB Gastbeitrag im enbausa Blog:

Wie wecken wir den Wärmamarkt?

Ob die Politik dem derzeit bewusstlosen Giganten mit ihren aktuellen Entscheidungen und zukünftigen Vorhaben ein Weckmittel verabreicht, bezweifle ich: Die bereits begangenen und drohenden Fehler nötigen den Verbraucher vielmehr dazu, die eigentlich haushalterisch alternativlose Sanierung zu verweigern, da ihm sowohl emotionale als auch finanzielle Knüppel zwischen die Beine geworfen werden. (Auszug)

http://blog.enbausa.de/heizung-warmwasser/der-warmemarkt-ist-kein-schlafender-riese-nein-er-liegt-vielmehr-im-koma.html

(Kritisches) Kommentieren ist ausdrücklich erwünscht!

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Zweihundertfach erneuerbar

Die Firma Schmieder aus dem Breisgau verkörpert Heizungsbau aus Leidenschaft. Unsere  heutigen Gesprächspartner Herr Schmieder, Herr Fahländer und Herrn Ringwald erwähnten mehrmals, dass Sie für mehr regenerative Energie im ohnehin umweltbewussten Breisgau sorgen möchte.

Kurz nach elf unter einem Himmel, der erst grau und wolkig und später blau sein wird, sagt  einer der Entscheidungsträger Herr Ringwald mit einer langen Liste in der einen und einem kleinen Putzeimer in der anderen Hand: „Am besten legen wir gleich los, wir haben noch viel vor.“

Ob Einfamilienhaushalt oder internationales Metallbauunternehmen (hier im Bild (Merkle GmbH), Heizungsbau Schmieder setzt auf Erneuerbare Wätrme der Marke KWB.

Im Laufe des Tages werden wir zwei Schulen, zwei Einfamilienhäuser, eine komplett sanierte Doppelhaushälfte, ein Hotel, ein Pharmaunternehmen, ein metallverarbeitendes Gewerbe und zwei sanierte Mehrfamilienhäuser besucht haben. In allen Gebäuden sorgen Pelletheizungen für wohlige Wärme, alle geplant und umgesetzt von der Firma Schmieder. Dass Matthias Ringwald viel vor hat, war also nicht gelogen. „Für unsere restlichen 200 KWB Referenzen müssen Sie halt noch ein zweites Mal vorbeikommen“, lacht der junge Heizungsbaumeister.

Die Heizanlage der Otto-Raupp-Schule, unsere vorletzte Station, ist etwas Besonderes: Bei dieser KWB Multifire Pelletheizung hat Matthias Ringwald sein Putzequipment vergebens mitgebracht. Die Anlage strahlt wie neu. Nicht erwähnenswert, wenn die Anlage neu wäre. Sie ist aber eine der ersten KWB Anlagen, die die Firma Schmieder überhaupt installiert hat. Das Typenschild verrät Ihr Alter: Ihre Produktion liegt ganze zehn Jahre zurück. Die vergangene Dekade hat der Heizung aber nichts anhaben können; dies bestätigt auch der Schulhausmeister, der mittlerweile zu uns gestoßen ist: „Die Anlage läuft absolut problemlos und wir sind Besucher gewohnt.“ Deshalb stehen also in einer Ecke verschiedene Brennstoffproben in mehreren Eimern bereit.

Die Heizanlage der Otto-Raupp-Schule erstrahlt auch nach mehreren Jahren in Betrieb noch in vollem Glanz.

Ein störungsfreier Betrieb ist nicht nur bei Schulen wichtig, auch bei Mehrfamilienhäusern ist die Betriebssicherheit von großer Bedeutung. Da spielt auch die handwerkliche Qualität der Installation eine entscheidende Rolle. In diesem Zusammenhang leuchtet das Schmiedersche Prinzip ein, das uns Volker Schmieder  und Herr Fahlränder vor unserem Abschied erläutert: „Alles was wir umsetzen, haben wir zuvor auch in Eigenregie geplant. So können wir unseren hohen Qualitätsanspruch bei jedem Auftrag  garantieren.“

Das Schmieder-Team strebt Perfektion an, am besten erneurbar.

Der leidenschaftliche KWB Partner möchte, dass dieser Wille zur Perfektion auch im Heizraum erkennbar ist. „Wir sehen den klaren Trend, vor allem im privaten Bereich, dass die Menschen Ihren Wohnbereich in den Keller ausdehnen. Dort soll es auch schön und wohnlich sein, die Heizung darf nicht wie ein Fremdkörper wirken.“  Deshalb bietet Schmieder waldgrüne Speicher, farblich abgestimmte Ausdehnungsgefäße und vieles mehr für eine ansprechende Optik im Tiefgeschoß an.

Der Breisgauer KWB Partner hat die KWB Idee mit seinem eigenen Prinzip zu einem äußerst erfolgreichen Unternehmenskonzept verknüpft. Die Betreuung, in allen Belangen aus einer Hand, und ein unverwechselbarer Anspruch an Qualität und Optik machen die Firma Schmieder Heizungsbau zu etwas ganz Besonderem.

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Betriebssicher mit Pellets

Die KWB Blogredaktion besuchte kürzlich einen Luftfahrtzulieferer im nordrhein-westfälischen Neuss. Der internationale Konzern Goodrich hat sein Wärmekonzept auf Pellets umgestellt. Christian Ahl, der Geschäftsführer des Standorts in Neuss, berichtet vom neuen Wärmekonzept.

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Goodrich ist ein internationaler Luftfahrtzulieferer, der in Neuss Steuergeräte für Flugzeuge produziert.

 KWB: Sie haben Ihr Wärmekonzept von Öl auf Pellets umgestellt. Mutig!

Christian Ahl: Die Idee war aus der Not geboren: Denn die Rohre, die uns die Wärme von der Ölheizungsanlage in unsere Gebäude lieferten, waren porös geworden. Die horrenden Kosten für eine Renovierung brachten uns auf den Gedanken, unser Wärmekonzept ganzheitlich zu überdenken. Unser Verantwortlicher für Instandhaltung und ich fanden das Heizen mit Pellets sympathisch und weitere Recherchen bestätigten auch die Betriebssicherheit des Heizens mit Holzpresslingen.

KWB: Neben Betriebssicherheit und dem Umweltgedanken ist doch sicherlich die Wirtschaftlichkeit entscheidend, oder?

Christian Ahl: Die betriebswirtschaftliche Darstellung gab letztendlich den Ausschlag, das ist richtig. Unsere Konzerngeschäftsführung signalisierte uns, dass ein Umrüsten nur infrage kommt, wenn dadurch unsere Betriebskosten sinken.

KWB: Und inwieweit verringerten sich Ihre Betriebskosten zur Wärmeerzeugung?

Christian Ahl: Insgesamt hat unser neues Wärmekonzept die Betriebskosten unserer Heizungsanlage halbiert! Die Sanierung beinhaltete die neue Pelletheizung, die Neuauslegung der Wärmeleitungen und einige Dämmmaßnahmen. Auf das Ergebnis können wir stolz sein.

KWB: Lassen Sie uns noch einmal über Sicherheit sprechen. Ihre Heizungsanlage darf nicht ausfallen, jede Minute ohne Wärme würde große Kosten verursachen. Wie können Sie sich sicher sein, dass Ihre Pelletheizung störungsfrei läuft?

Christian Ahl: Erstens haben wir uns ein Modell ausgesucht, das für seine Betriebssicherheit bekannt ist. Zweitens ist unsere Heizungsanlage redundant aufgebaut: Sollte ein Kessel ausfallen, haben wir noch einen zweiten installieren lassen, der angemessene Produktionsbedingungen aufrecht erhält. Dies ist Standard in unserem Gewerbe. Drittens arbeiten wir mit einem Heizungsinstallateur zusammen, der nach unseren Erfahrungen hundertprozentig zuverlässig ist, und den wir, wenn es sein muss, auch am Wochenende anrufen können.

Goodrich ist ein internationales Zulieferunternehmen mit dem Hauptsitz in Charlotte, North Carolina, USA. Im nordrhein-westfälischen Neuss werden Steuer- und Regelsysteme für die zivile und militärische Luftfahrt hergestellt, getestet und gewartet. Am Standort Neuss sind etwa 100 Mitarbeiter beschäftigt.

Fockenrath und Manske ist der rheinische Spezialist für Pellets- Hackgut- und Stückholzheizungen. Als Top Service Partner von KWB Die Biomasseheizung installieren Norbert Manske und sein 46-köpfiges Team hochwertige Heizungstechnik für erneuerbare Energie. Darüber hinaus bietet der Meisterbetrieb Badsanierung, Sanitärtechnik, Energieberatung uvm.

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Deutschland an die Line gelegt

Energiewende ad absurdum: In Zeiten stark steigender Gaspreise setzt sich Angela Merkel für engere Wirtschaftsbeziehungen mit Russland ein und die großen deutschen Energieversorger tauschen Geld gegen steigende Abhängigkeit von russischem Gas. Denkt eigentlich Keiner an Morgen?

Deutschlands Abhängigkeit wird künftig steigen. Die Gaspreise tun dies schon lange.

Russland verlangt heute für sein Gas 38 Prozent mehr als noch im Mai 2010. Langfristig gesehen, hat sich der Gaspreis in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Wir Deutschen beziehen unser Gas von wenigen Lieferanten, hauptsächlich Russland, Norwegen und Holland; alleine zwei Drittel schickt uns Russland und die Ukraine. Diese deutsche Abhängigkeit macht vor allem einen Russen sehr reich. Doch dazu später mehr.

Ein anderer reicher Mann, RWE Chef Jürgen Grossmann muss künftig auf 1 Million Euro verzichten. Pro Tag und Kernkraftwerk. Merkels Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg reißt in die ausgebeulten Taschen der Atomkraftwerksbetreiber ein tiefes Loch, das der reiche Russe stopfen soll: Jener Alexej Miller ist jedoch auch Gazprom-Vorstand und wird deshalb erst in deutsche Energieversorger investieren, wenn er mehr Gas für mehr Geld nach Europa liefern darf. Dafür wiederum müssen die Deutschen die ohnehin stiefmütterlich behandelte Nabucco Gaspipeline endgültig zu Grabe tragen. Für Gazprom ist Nabucco nämlich Konkurrenz, weil sie nicht durch, sondern an Russland vorbei verläuft.

Die derzeitige deutsche Energiepolitik pulverisiert zwar die Kernenergiedebatte (von der Endlagerfrage einmal abgesehen), löst aber nicht unsere Abhängigkeit von einem risikobehafteten Energieträger: Putin hat unlängst die Energielieferungen nach Weißrussland gestoppt, vielleicht weil Putin der autokratische Führungsstil Lukaschenkos zu sehr an seine eigene Vorstellung von gelenkter Demokratie erinnerte. Will sich die deutsche Energieversorgung wirklich von den Launen der östlichen Autokraten abhängig machen?

Nein, denn Deutschland kann sich vollständig selbst versorgen. Es muss kein (Atom)Strom oder ausländisches Gas  zugekauft werden. Was wir benötigen, ist ein klares Konzept zur dezentralen Energieerzeugung und ein wirksames Gebäudesanierungskonzept. Dann müssten wir uns nicht über die Kosten enorm teurer Trassen von Fehmarn nach Füssen streiten, sondern könnten den Strom mit den jeweils vorhandenen Quellen (Biomasse, Kleinwindkraftanlagen, Geothermie sowie Wasser- und Sonnenkraft) dort erzeugen, wo er benötigt wird. Und ein effektives Förder- Forderprinzip bei Bestandsgebäuden kann unseren Primärenergiebedarf soweit senken, dass künftig auch Gaskraftwerke überflüssig sind.

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Fossilfreie Visionen in Frankfurt

Das neue EVO Pelletwerk stellt jährlich bis zu 65.000 Tonnen genormte Pellets her.

In einer stillgelegten Industriehalle am Rande Offenbachs erklärte Prof. Dr. August Raggam 200 Akteuren des Wirtschaftsclubs Rhein-Main, dass Frankfurt vollständig durch Erneuerbare Energie mit Strom und Wärme versorgt werden könne. Die EVO (Energieversorgung Offenbach) lud den KWB Firmengründer für diesen Vortrag ein, weil sie  kürzlich ihr erstes Pelletierwerk eingeweiht hatte.

38 Hektar voller rostiger Rohrlabyrinthe, Riesenkessel und verwaister Ruinen. Wo in den Fünfziger Jahren noch 2.000 Menschen Spezialchemikalien für Plastikprodukte kochten, wird in den nächsten Jahren ein Zentrum für Nachhaltigkeit entstehen. Die Initialzündung zur Neunutzung einer der größten Industrieparks im Rhein Main Gebiet geht vom KWB Partnerunternehmen EVO aus.

Das neue EVO Pelletwerk wird, voll ausgelastet, 65.000  Tonnen Pellets in zwei Qualitäten herstellen. Sowohl DINplus Pellets für Endverbraucher als auch Industriepellets für Großanlagen gehören zum Repertoire der Anlage. Die Trocknung des Sägemehls, aus denen die Pellets bestehen, erledigt eine Hackschnitzelheizung. Es wird also kein CO2-intensiver Energieträger zur Pelletherstellung benötigt.

Prof. Dr. August Raggam präsentiert "sein fossilfreies Frankfurt".

In einer dezentralen Energieversorgung, wie sie in Offenbach entsteht, liegt für Prof. Dr. August Raggam der Schlüssel zur Energiewende. In seinem Vortrag spielten Wärmeversorgung durch Biomasse, Stromversorgung durch Photovoltaik und Windenergie sowie Elektromobilität die Hauptrollen. Die Stromspeicherung soll beispielsweise durch Elektrocarports erfolgen und eine nachhaltige, humusschonende und deshalb ertragreiche Landwirtschaft liefert ausreichend Biomasse auch in städtischen Räumen. „Nur wenn wir das Prinzip small is beautiful verinnerlichen, werden wir das Zwei-Grad-Ziel erreichen, das uns vor unberechenbaren klimatischen Anspringreaktionen bewahrt.“ Einen Einwand zur Finanzierung kontert er: „Die finanziellen Folgekosten durch steigenden Preise für fossile Energieträger und die Beseitigung von Umweltschäden übersteigen bei weitem die Investition für eine dezentrale Energieversorgung.“

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